Eines der Hauptelemente beim Jazz Dance ist die Drehung. Es gibt viele verschiedene Variationen, aber grundsätzlich ist bei den meisten Folgendes wichtig:
1. Haltung: Es ist wichtig, dass man gerade steht und den Rücken nicht krümmt - Vorsicht, kein Hohlkreuz! Das Gewicht sollte ein klein wenig nach vorne verlagert werden, damit man beim Drehen nicht nach hinten kippt.
2. Spannung im Körper: Sowohl die Rücken- als auch die Bauchmuskeln (also die Mitte des Körpers) sollten gespannt sein. Dann gelingt die Drehung auch viel besser. Natürlich ist die Spannung in den Beinen und angezogene Spitzen (außer bei Drehungen mit Flex) auch ein Muss.
3. Fester Blick: Der Kopf ist bei der Drehung der Teil des Körpers, der am längsten vorne bleibt und auch am schnellsten wieder nach vorne kommt. Das heißt, man dreht sich und lässt den Kopf so lange vorne, wie es geht, dreht ihn dann aber ganz schnell wieder nach vorne. Dabei sucht man vorher einen festen Punkt, den man anschaut, damit man sich orientieren kann. Wenn der Kopf nach der Drehung wieder nach vorne kommt, muss man diesen Punkt sofort wieder mit dem Blick fixieren. So gelingt es die Balance aufrechtzuerhalten und auch mehrere Drehungen hintereinander auszuführen, ohne sich schief zu drehen.
4. Schwung: Bei den meisten Drehungen gibt es vorher eine Vorbereitung, aus der man den Schwung nimmt. Je nachdem ob man eine einfache, doppelte oder mehrfache Drehung macht, muss man wissen, wie viel Schwung man nimmt. Klar ist: Wenn man gar keinen Schwung hat, schafft man vielleicht gerade noch eine volle Drehung, die dann aber relativ kraftlos aussieht.
Selbstverständlich kommen noch viel mehr Dinge wie Arme, Füße etc. hinzu, die aber bei den Drehungen variieren. Daher wurden hier die Basics aufgeführt, die dem/der einen oder anderen vielleicht für den Anfang ein wenig mehr Verständnis für das Funktionieren der Drehung bringen.





